Vanille

Vanille

Vanille

Bourbon Vanille Tahiti Vanille Mexiko Vanille Vanilla tahitiensis

 

Bourbon Vanille           

 

 

  Vanille - Ein Stück Himmel auf Erden CRW_2954_60.jpg

           

                  Die Früchte dieser Orchideen verzaubern

                          seit Jahrhunderten unsere Sinne

 

 

 

 

Vanille harmoniert mit Safran, Anis, Sternanis, Zimt, Kardamom, Piment, Ingwer, Koriander, Gewürznelken und schwarzem Pfeffer.

 

 

Vanilla planifolia  (auch V. fragrans)

Die populärste Vanille stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Sie wurde durch die Totonaken,

später auch unter der Herrschaft der Azteken, in Mexiko kultiviert. Die "Gewürzvanille" wurde

erstmals im 16. Jh nach Spanien gebracht. Aber erst 1841 gelang es auf  der Insel " La Réunion"

(damals "Île de Bourbon") Vanilleblüten manuell zu bestäuben. Vanilla planifolia aus Madagaskar,

von den Komoren und La Réunion trägt den Namen "Bourbon Vanille".

Heute finden sich Plantagen in vielen klimatisch geeigneten Ländern wieder. Je nach Herkunft

und Verarbeitung sind Vanillingehalt und Aroma sehr unterschiedlich.

Verwendungsbeispiele:

Kakao, Schokolade, Eiscreme, Gebäck, Milch- und Obstdesserts, Fleisch und Fisch

 

Vanilla tahitiensis (auch V.tahitensis)

Die hocharomatische Vanille ist ein Hybrid aus Vanilla odorata (Herkunft: Mittel- und Südamerika)

und Vanilla planifolia. Der verlockende Duft erinnert an Pflaumen, Blüten und Anis. V. tahitiensis

wird vorwiegend in Papua Neuguinea und in Französisch Polynesien kultiviert.

Verwendungsbeispiele:

Eiscreme, Panna Cotta, Schlagsahne, fruchtig-würzige Soßen, Fruchtdesserts, Kuchen & Torten

(z.B. Käsekuchen und süßes Hefegebäck)

 

Vanilla pompona

Vanilla pompona (auch Guadeloupe Vanille) hat ihren Ursprung in Mittelamerika (Mexiko,

Nicaragua, Costa Rica, u.a.). Wie Vanilla planifolia und Vanilla tahitiensis, bevorzugt auch

Vanilla pompona ein tropisches Klima. Die Samenkapseln (auch Schoten genannt)  sind im

Gegensatz zu Vanilla planifolia und Vanilla tahitiensis dick, erreichen aber nur eine Länge von

11 bis 12 cm. Bedingt durch eine geringere Nachfrage wird, im Vergleich zu V. planifolia und

V. tahitiensis, nur wenig V.pompona in Guadeloupe, Martinique und Mexiko angebaut.

Das Aromaspektrum ist breit, ähnlich dem von Blüten, Pflaumen, Kirschen und Anis.

Aus diesem Grunde wird Vanilla pompona bevorzugt zur Herstellung von Parfum verwendet.